Oh es schleift,… (von meiner Seite aus)
Hi @ all,
sorry, für die verspäteten Einträge. Aber ich hatte noch keine Zeit gefunden, was zu schreiben.
Ich hoffe, ihr habt die Niederlage verkraftet oder haben ich da wieder Wunden aufgerissen? ;-)
Was ist letzte Woche passiert? Ich habe verschiedene, kleinere Projekte abgeschlossen, die sich jetzt in der Testphase befinde. Aber ich bin guter Dinge, dass sie diesen Test bestehen werden.
Am Anfang der Woche, hatte ich noch immer mit dem Problem zu kämpfen, dass ich die Software auf meinem lokalen Rechner nicht zum laufen bekommen habe. Auch ein Arbeitskollege konnte mir nicht helfen und wir haben verschiedene Szenarien durchgespielt und den Fehler einfach nicht gefunden. Im Endeffekt hat sicher herausgestellt, dass ich die falsche ODBC-Verbindung ausgewählt hatte. Statt System-DNS, hatte ich User-DNS selektiert. Was so ein kleiner Fehler ausrichten kann. Egal, nun lief alles und ich konnte mich daran machen und meine erste Aufgabe lösen.
Diese bestand darin, dass der Nutzer, der einen Bug über das Internet einträgt, sein Password ändern kann. Ich habe mir gedacht, dass das Password, in der Datenbank, als MD5 oder einer anderen Verschlüsselungsart gespeichert ist. Aber dem war nicht so. Es wurden nur Zahlen in die Datenbank geschrieben. Somit habe ich mich im Internet erkundigt, welche Arten von Verschlüsselungen es gibt und es gibt einige. Jedenfalls, vermute ich, dass sie einen asynchronen Schlüssel verwendet haben und somit war es mir nicht möglich den Algorithmus zu entschlüsseln.
Zufälligerweise habe ich eine *.dll gefunden, welche es ermöglicht das Password neu in die Datenbank zu schreiben (ohne Vorüberprüfung). Nun hatte ich mir gedacht, ob ich da nicht die Methode extrahieren könnte und mir den Algorithmus anschauen könnte, wie sie das Password verschlüsseln. Leider vergeblich!
Wozu brauchte ich das? Ganz einfach, ich wollte, dass der User als erstes sein altes Password eingibt, um zu überprüfen, ob es auch tatsächlich der gleiche User am Rechner sitzt und dann wollte ich das neue Password in die Datenbank schreiben. Dadurch, dass ich keinen Weg gefunden, wie sie das Password in die Datenbank geschrieben haben, blieb mir nichts anderes übrig, als eine simultan Anmeldung zu machen, um zu überprüfen ob es der User auch ist. Wenn diese geklappt hat, dann wird das Password mit der gefunden *.dll in die Datenbank geschrieben. Nach dem ich nun den Lösungsweg gefunden hatte, ging die Implementierung wie von selbst. Natürlich, musste ich dies mit ASP machen.
Die zweite Teilaufgabe bestand darin, dass sich der User die verschiedenen Fehlermeldungen, die er gesendet hat, sich sortiert ausgeben lassen kann. Diese war keine so spannende Aufgabe, wie die mit dem Password. Ich musste nur schauen, auf welche Tabellen er zugreift und das SQL-Statement mit desc order by… oder asc order by … erweitern. Die Anfragen, auf die Datenbank gingen ohne größere Probleme. Nur musste ich mich Javascript herumschlagen, damit die Interaktionen auch richtig ausgeführt werden. Wie ich Javascript liebe.
Das Ergebnis sieht so aus, dass in einer Tabelle alle Werte aufgelistet werden. Neben den Tabellenüberschriften, befinden sich Buttons (Grafiken), mit denen es möglich ist die Daten sortiert auszugeben zu lassen. Natürlich, könnte man dies noch verbessern. In dem man nur eine Anfrage an die Datenbank sendet und das Ergebnis in einem Array speichert und dann dieses sortieren lässt. Damit würde man die verschiedenen Anfragen an die Server sparen und Javascript läuft sowieso auf dem Client. Ich hoffe nur, dass kein Arbeitskollege auf die Idee kommt! ;-)
Die letzte Aufgabe bestand darin, dass die offnen Anfragen vom User zu schließen. Zur Zeit läuft es so ab. Wenn der User einen Bug findet, dann trägt er diesen in das Websystem ein. Diese Anfrage wird an einen Mitarbeit gesendet und dieser versucht eine Lösung zu finden und sendet diese zurück an den User. Ist nun eine Lösung gefunden wurden, dann kann es unter Umständen passieren, dass man keine Resonanz vom User erhält und die Fehlermeldung bleibt im System als OPEN stehen. Ich sollte es nun so machen, dass es dem User ermöglicht, seine eigenen gesendeten Bugs zu schließen (im Websystem).
Als erstes habe ich mir angeschaut, wie das alles abläuft. Sprich, ich habe angeschaut, in welche Tabellen, werden welche Werte rein geschrieben, wenn ein Bug gesendet wird. Diesen waren nicht allzu viele Tabellen, um genau zu sein zwei. Dann habe ich mir angeschaut, was passiert, wenn eine Anfrage von OPEN auf CLOSED gesetzt wird. Dies waren ebenfalls nur zwei Tabellen. Nun musste ich es nur noch implementieren und meine insert-Anweisungen ausführen und das war’s. Die Implementierung ging auch schnell von statten.
Nach dem ich nun diese Aufgaben abgearbeitet hatte, habe ich eine Rundmail geschrieben und gesagt, dass alle, die Zeit und Lust haben, die neue Implementierung auf meinen Rechner ausprobieren sollen und falls Änderungen oder Probleme entstanden sind, dann sind diese herzlich Willkommen. Ende der nächste Woche, werden dann die Änderungen übernommen.
Am Freitag haben wir unseren Country Manager verabschiedet. Denn er geht nach Hong Kong und eröffnet dort ein neues Büro und wird die neuen Mitarbeiter dort einlernen. Deshalb hieß es, zum Mittag, auf ins Resturant! Wir haben wieder, bei dem Chinesen gegessen. Leider musste ich diesmal wieder cheaten. Denn ich bekomme es einfach nicht auf die Reihe, mit den Stäbchen zu essen. Obwohl ich mir vorher ein paar Nachhilfestunden geholt hatte. Wir haben hier, in dem Haus, eine junge Frau aus Hong Kong und ich hatte sie mal gefragt, ob sie mir nicht mal zeigen könne, wie man mit Stäbchen isst. Sie hat mir auch verschiedene Griffe gezeigt und ich habe dann geübt. Aber nach 5 Minuten, habe ich eine Krampf in meiner Hand bekommen und aufgeben. Egal, ich musste jedenfalls wieder cheaten. Aber das Essen, hat mal wieder, wunderbar geschmeckt.
Abends haben wir uns dann in einem thailändischen Restaurant getroffen. Ich hatte erstmal meine Sorge, was für Sachen ziehe ich an. Eher feierlich oder normal. Ich entschied mich für das zweiter und lag damit genau richtig. Es war interessant zu sehen, wie die Arbeitskollegen mit normalen Sachen aussehen und was sie anziehen. Zum Beispiel, ist mein Vorgesetzter mit einer Schlaghose, Dolce und Gabbana Turnschuhe und einem normalen T-Shirt zum Restaurant gekommen. Normalerweise, kenne ich ihn nur mit Anzugshose, schwarzen Schuhen und einem Hemd. War schon sehr interessant.
Das Restaurant war ein B.Y.O- Restaurant. Sprich, wir mussten unsere eigenen alkoholischen Getränke mitbringen. Mein Vorgesetzter, hatte verschiedene Weinflaschen mitgebracht und ich konnte nun, zum ersten Mal, neuseeländischen Wein kosten. Als erstes hatte ich einen Weiß-Wein, der mir auch sehr gut geschmeckt hatte. Ich als nicht Weinkenner, versuche mal den Geschmack zu beschreiben. Er war sehr süßlich und hat geprickelt im Mund. Keine Ahnung, wie ich es besser beschreiben soll. Dann hatte ich einen Rot-Wein. Sowas habe ich noch nie getrunken. Dieser Rot-Wein kam von der Südinsel und war sehr trocken. Nach dem man den schluck in den Magen verabschiedet hatte, hatte mein einen sehr eigenen Geschmack auf der Zunge gehabt. Diesen kann ich leider nicht beschreiben und stark war. Danach, hat es mich erstmal so richtig geschüttelt. Das thailändische Essen hat auch sehr gut geschmeckt. Aber leider war es viel zu scharf, für mich jedenfalls. Denn die Kiwis lieben scharfes.
Das war die vergangene Woche. Abwechselungsreich und mit vielen Eindrücken und Geschmäckern.
Bis die Tage,
der Hagen
P.S.: Ich glaube, dass war der längste Eintrag!!!
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1 Kommentar:
hmm, wenn der Wein geprickelt hat, dann war er entweder schlecht oder es war kein richtiger Wein. Sondern Perlwin oder so was ;-)
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